(Fast) alle Jahre wieder - SOLA
Bereits einige Jahre zurück liegt meine erste SOLA-Stafette-Teilnahme. Sie war im Jahr 2014. Dieses Jahr stand ich zum siebten Mal am Start dieses coolen Anlasses. Mir gefällt die Stimmung, das Stafetten-Format und die knackigen Strecken. Wenn ich angefragt werde, freue ich mich jeweils zuzusagen und am Start zu stehen.
Für mich stand dieses Jahr eine Premiere auf dem Menü. Zum ersten Mal durfte ich die Strecke #12 laufen. Der Start dieser Strecke ist in Zumikon und das Ziel rund 6.3km und 80 Höhenmeter später in Witikon. Kurz und knackig. Mal schauen, wie sich mein Körper im hochintensiven Bereich anfühlt.
Gemäss meiner Uhr bin ich um 15:49 Uhr gestartet und ich fand schnell meinen Rhythmus. Ich hatte basierend auf den letzten Trainings eine ungefähre Pace im Visier, aber ehrlich gesagt wusste ich nicht, wie ich mich dann tatsächlich fühlen würde. Zu lange ist es her, seit ich am Start einer solch kurzen Distanz am Start stand. Schlussendlich konnte ich ziemlich auf‘s Gaspedal drücken und verdaute jeweils auch die kurzen Aufstiege gut. Die Zeit ging so schnell rum. Kaum gestartet schon im Ziel. Gar keine Zeit gross irgendwas zu überlegen.
Nach 22:56 erreichte ich das Ziel und wurde auf meiner Strecke sogar 17.! Das hat mich selbst doch überrascht. Einerseits, wie gut ich mich während dem Lauf fühlte, welche Pace ich laufen konnte und dass ich auch noch so weit vorne rangiert bin. Anyway, I take it. Das Wichtigste für mich ist die Erkenntnis, dass ich mich formmässig in die richtige Richtung bewege und voll auf Kurs bin für das erste grosse Highlight der Sommersaison 2026: der Swissman!